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COVER_Max Janda_Wimpernschlag_405380430578Er ist noch immer ein Teenager, aber schon längst auf der Überholspur angekommen: Seit Monaten als Geheimtipp der deutschen Popschlager-Szene gehandelt, veröffentlicht der 19-jährige Max Janda im Frühjahr 2015 sein Debütalbum „Wimpernschlag“ auf seinem Label Telamo – und besingt darauf die Liebe, das Leben, große Gefühle und gewichtige Momente, die flüchtig wie ein Wimpernschlag binnen Millisekunden verrinnen, aber dabei doch alles verändern können.

Das aufregende, leidenschaftliche „G’fühl“, das der Sonnyboy aus der Oberpfalz schon auf seiner offiziellen Debütsingle im Herbst besungen hat, zieht sich genau genommen wie ein roter Faden durch seinen Erstling. So handelt der Titelsong beispielsweise von Rückhalt, einem Gefühl der Geborgenheit, des Sich-fallen-lassen-Könnens, und die wunderschönen Gitarren, die den Song vorantreiben, klingen bejahend und beruhigend wie ein vertonter Sonnenuntergang: Er blitzt nur kurz auf zwischen den Wolken, flüchtig wie ein „Wimpernschlag“ – flüchtig wie das Leben selbst –, und doch steckt so viel drin in diesem Gefühl, dieser Gewissheit.

Noch schwungvoller präsentiert er sich auf dem zuversichtlichen „Ois kommt wias kommt“, auf dem Janda seine bedingungslose Liebe beschreibt, wohingegen „Wie a Feder im Wind“ eine wirklich epische, überdimensionale Ballade ist – und schon hier wird deutlich, wie breit das klangliche und emotionale Spektrum dieses Albums angelegt ist. Um hochfliegende Gefühle dreht sich auch das wunderschöne „I fliag auf di“, eine Heimkehr nach einer Fernreise: „Bald kommt das Glück in Überdosis“, singt der 19-Jährige – und wird fast schon ungeduldig (die S-Bahn vom Flughafen soll doch bitte etwas mehr Gas geben!), weil er das Wiedersehen kaum abwarten kann. Abhilfe kann da allenfalls eine Kurznachricht schaffen: „SMS i mog di“, die muss noch abgeschickt werden, Smiley inklusive, wenn in dieser viel zu kurzen Nacht schon kein Treffen mehr stattfinden kann.

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Etwas melancholischer hingegen ist beispielsweise „Komm wieder z´ruck zu mir“ ausgefallen, wobei die Gitarren auch hier letztlich aufbauend und lebensbejahend klingen. Abgerundet mit unbedingt tanzbaren Hymnen (z.B. „Nimm dei Hand da weg“) und Stücken, die durchaus auch mit DancePop-Elementen durchzogenen sind („Tausendprozentig du“), dürfen auf „Wimpernschlag“ natürlich auch die ersten Hits von Janda nicht fehlen: „Wart auf mi“, das wunderschön mit Rock- und Popsounds flirtet, bringt indirekt sogar das Lebensmotto des Sängers auf den Punkt – „Träume nicht dein Leben – lebe deinen Traum“ – wenn er singt „I geb net auf/bis i di find!“, und auch „Des G’fühl“ handelt von „diesem kloanen Wahnsinn, den man Liebe nennt“, wie er das mit seinem charmanten „Bavaria-Dialekt“ (O-Ton Janda) auf den Punkt bringt. Ein absolutes Feiertags-Highlight ist letztlich „An Kuss um an Traum drauf zu bau’n“, eine verträumte Weihnachtsballade, die mit ihren seichten Klängen einen weiteren Ruhepol seines Erstlings darstellt.

Während die Kompositionen größtenteils aus der Feder von Willy Klüter stammen, zeigten sich unter anderem auch Hermann Weindorf, Team Musica und Steven Barnacle für einzelne Songs verantwortlich – letzterer stand vor seiner Arbeit mit Janda bereits mit etlichen internationalen Stars auf der Bühne (Tina Turner, Queen, Pete Townshend) und war darüber hinaus für Billy Idol, The Clash, Visage und viele andere Größen als Songwriter und Produzent aktiv. Die Texte von „Wimpernschlag“ stammen unter anderem von Jutta Staudenmayer, Dr. Bernd Meinunger sowie Wolfgang Hofer und – als Co-Autoren – sogar Max Janda selbst (z.B. „Spürst du’s a“). Gemeinsam mit diesem erfahrenen Team und seinem Produzenten Christian Zierhofer (Monika Martin, Udo Wenders, Andy Borg, G.G. Anderson) ist es dem jungen Sänger gelungen, die perfekte Mischung aus deutschem Pop und Schlager in Mundart zu finden.

Schon als kleiner Junge hat der im Mai 1995 in Neustadt an der Waldnaab geborene Max Janda das Rampenlicht gesucht: Nachdem sein Großvater, selbst Musiker, ihn unter seine Fittiche genommen hatte, ließ der kleine Maximilian („… aber jeder sagt Max!“) wirklich keine Gelegenheit aus und schnupperte dementsprechend häufig Bühnenluft. Parallel dazu machte er mit ganz unterschiedlichen musikalischen Einflüssen Bekanntschaft: Michael Hirte, Herbert Grönemeyer und Celine Dion zählten genauso dazu wie Joe Cocker und Eros Ramazzotti. Seit 2013 bei Telamo unter Vertrag, landeten bereits seine ersten Titel (so z.B. „Des passt scho“, zugleich übrigens sein Lieblingsspruch) auf so hochkarätigen Compilation-Alben wie „Meine Melodie – Meine Stars“, „100 Superschlager“ sowie „Melodie mit Herz – Tirol“, wo sich der Newcomer aus Eslarn neben Interpreten wie Semino Rossi, Andrea Berg & Co. in bester Gesellschaft wiederfand. Während er auch im Deutschen Musik Fernsehen („Startreff“), bei Gute Laune TV und in der „Star-Prominade“ zu sehen und hören war, hat der versierte Hobby-Fotograf im Herbst 2014 auch seine Ausbildung zum TV-Moderator abgeschlossen und ist nun, wenige Monate vor seinem 20. Geburtstag, endgültig auf der Überholspur angekommen.

Obwohl das Leben, gemessen an der Größe von Raum und Zeit, wahrlich nicht länger als ein Wimpernschlag ist, kann man als Mensch so viel erleben und fühlen, so viel bewegen und erreichen, so viel teilen und verändern. Max Janda weiß das. Fest steht: Dieser süddeutsche Sonnyboy hat eine große Zukunft vor sich.

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